Wenn Sie ein Unternehmen führen und sich fragen, ob Sie eine vollständige Website aufbauen oder auf eine Landingpage setzen sollen, sind Sie nicht allein. Die Frage „Landingpage oder Website“ gehört zu den häufigsten im Online-Marketing. In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige: Definitionen, zentrale Unterschiede, Einsatzszenarien, Conversion-Psychologie, Tools, Kennzahlen, Praxisbeispiele und umsetzbare Strategien für bessere Ergebnisse.
Was genau ist eine Landingpage?
Eine Landingpage ist eine eigenständige Webseite mit einem einzigen, klar definierten Ziel. Anders als eine Website mit mehreren Seiten und Zwecken richtet sie die gesamte Aufmerksamkeit auf eine einzige Conversion-Handlung.
Typische Ziele einer Landingpage:
- E-Mail-Adressen für Ihren Newsletter sammeln
- Ein bestimmtes Produkt oder zeitlich begrenztes Angebot bewerben
- Anmeldungen für ein Webinar oder eine Veranstaltung gewinnen
- Demo-Anfragen oder Beratungstermine generieren
- Ein E-Book, Whitepaper oder eine kostenlose Ressource zum Download anbieten
- Informationen über Umfragen erheben
Typische Merkmale von Landingpages:
- Minimale oder keine Navigation – kein Headermenü, keine Footer-Links und keine Seitenleisten, die Besucher ablenken könnten
- Ein einziger, prominenter Call-to-Action (CTA) – alles auf der Seite führt zu einer Handlung
- Fokussierte Texte – nutzenorientierte Botschaften, die direkt die Probleme der Besucher ansprechen
- Schnell erstellt – in Stunden oder Tagen aufgebaut und veröffentlicht
- Conversion-optimiert – jedes Element soll die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöhen
Landingpages werden manchmal auch „Squeeze Pages“, „Lead-Capture-Seiten“ oder „Zielseiten“ genannt. Typischerweise kommen sie bei bezahlten Werbekampagnen (Google Ads, Facebook Ads), im E-Mail-Marketing, bei Social-Media-Aktionen oder bei jeder gezielten Kampagne zum Einsatz, bei der Sie schnell messbare Ergebnisse brauchen.
Wichtige Unterscheidung: Eine Landingpage ist nicht einfach eine Seite Ihrer Website, sondern ein zweckgebundenes Conversion-Werkzeug mit einem einzigen Fokus.
Landingpage-Typen, die Sie kennen sollten
Nicht alle Landingpages dienen demselben Zweck. Wer die Typen kennt, wählt den passenden Ansatz für seine Kampagne:
1. Lead-Generierungs-Landingpages
Der häufigste Typ. Diese Seiten erfassen Besucherdaten (Name, E-Mail, Telefon) über ein Formular im Austausch gegen etwas Wertvolles.
Am besten für: Aufbau von E-Mail-Listen, Gewinnung von Vertriebskontakten, kostenlose Testphasen und Download-Inhalte
Wichtige Elemente: kurzes Formular (3–5 Felder), klares Nutzenversprechen, Vertrauenssignale, überzeugende Überschrift
2. Click-Through-Landingpages
Diese Seiten „wärmen“ Besucher auf, bevor sie zu einer Transaktionsseite (Kasse, Registrierung usw.) weitergeleitet werden. Sie liefern gerade genug Informationen, um Interesse und Vertrauen aufzubauen.
Am besten für: Onlineshop-Produkte, SaaS-Anmeldungen, Veranstaltungsanmeldungen
Wichtige Elemente: Produktvorteile, Social Proof, klarer CTA-Button zum nächsten Schritt
3. Verkaufs-Landingpages
Lange Seiten, die auf einen direkten Verkauf ausgelegt sind. Sie enthalten ausführliche Produktinformationen, mehrere Vertrauenselemente und räumen Einwände aus.
Am besten für: hochpreisige Produkte, erklärungsbedürftige Produkte, Kurse, Coaching-Leistungen
Wichtige Elemente: ausführliche Texte, Kundenstimmen, Garantien, FAQs, mehrere CTAs
4. Squeeze Pages
Ultra-minimale Seiten mit nur einem Zweck: eine E-Mail-Adresse erfassen. Sie bestehen meist nur aus einer Überschrift, einer kurzen Beschreibung und einem E-Mail-Formular – sonst nichts.
Am besten für: schneller Aufbau von Abonnentenlisten, Angebot von Lead-Magneten
Wichtige Elemente: überzeugende Überschrift, ein einziges Formularfeld, keinerlei Ablenkung
5. Splash Pages
Temporäre Seiten, die vor der eigentlichen Website erscheinen und oft etwas Wichtiges ankündigen oder Alter bzw. Standort prüfen.
Am besten für: große Ankündigungen, Altersprüfung, geografisches Targeting
Wichtige Elemente: kurze Botschaft, einfache Auswahl (Eintreten/Verlassen), konsistente Marke
Was ist eine Website (mehrseitiger Auftritt)?
Eine Website ist eine Sammlung miteinander verbundener Seiten, die zusammen Ihre gesamte Online-Präsenz abbilden. Sie erfüllt mehrere Zwecke und berücksichtigt unterschiedliche Bedürfnisse und Absichten der Besucher.
Typische Seiten einer Website:
- Startseite – Ihre Eingangstür im Online-Marketing, mit Überblick und Navigation
- Über-uns-Seite – Ihre Geschichte, Mission, Ihr Team und Glaubwürdigkeitsbeweise
- Leistungs-/Produktseiten – detaillierte Angebote mit Spezifikationen und Preisen
- Blog/Ressourcen – Fachinhalte, Neuigkeiten, Brancheneinblicke
- Kontaktseite – mehrere Kontaktmöglichkeiten, Standortinformationen
- Portfolio/Fallstudien – Nachweis Ihrer Arbeit und Ergebnisse
- Kundenstimmen/Bewertungen – Erfolgsgeschichten von Kunden und Social Proof
Hauptmerkmale von Websites:
- Mehrere verknüpfte Seiten – umfassende Informationsarchitektur
- Vollständiges Navigationssystem – Headermenüs, Footer-Links, Breadcrumbs, Suche
- Vielfältige Inhalte – Text, Bilder, Videos, Download-Ressourcen
- Regelmäßige Updates – neue Blogbeiträge, Neuigkeiten, Produktaktualisierungen
- Starkes SEO-Fundament – Chance, für Hunderte Keywords zu ranken
- Mehrere Conversion-Pfade – verschiedene Möglichkeiten für Besucher, zu interagieren oder zu konvertieren
- Markengeschichte – die vollständige Erzählung darüber, wer Sie sind und was Sie tun
Eine Website ist Ihre dauerhafte digitale Zentrale. Sie baut über die Zeit Vertrauen auf, unterstützt die Sichtbarkeit in der organischen Suche und begleitet Besucher in allen Phasen der Customer Journey – von der Aufmerksamkeit über die Abwägung bis zur Entscheidung.
Landingpage oder Website: die wichtigsten Unterschiede
Wer die grundlegenden Unterschiede kennt, trifft die richtige Wahl für seine Anforderungen:
| Merkmal | Landingpage | Website (mehrseitig) |
| Hauptzweck | Einzelnes Conversion-Ziel (Anfragen, Verkäufe, Anmeldungen) | Breite Markenpräsenz, Informationszentrale, mehrere Ziele |
| Navigation | Minimal oder keine (kein Header-/Footer-Menü) | Vollständiges Navigationsmenü, interne Verlinkungsstruktur |
| Inhaltstiefe | Kurz, zielgerichtet, nutzenorientiert | Umfangreich, vielschichtig, umfassend |
| SEO-Stärke | Begrenzt (eine Seite, ein Keyword-Fokus) | Stark (viele Seiten, viele Keywords, Themenautorität) |
| Conversion-Fokus | Extrem hoch (eine klare Handlung) | Moderat (mehrere mögliche Handlungen) |
| Aufbaugeschwindigkeit | Schnell (Stunden bis Tage) | Langsamer (Wochen bis Monate für den kompletten Auftritt) |
| Kosten | Niedriger (Design und Text für eine Seite) | Höher (mehrere Seiten, komplexer) |
| Tests und Optimierung | Einfacher per A/B-Test (weniger Variablen) | Komplexer (viele Seiten und Variablen) |
| Kontrolle über die Nutzerreise | Maximale Kontrolle (wenige Optionen) | Weniger Kontrolle (Besucher können umherwandern) |
| Lebensdauer | Temporär oder kampagnenspezifisch | Dauerhaft, langfristiger Wert |
| Traffic-Quelle | Bezahlte Anzeigen, E-Mail-Kampagnen, Social Media | Organische Suche, direkt, Empfehlungen, alle Quellen |
| Kennzahlen-Fokus | Conversion-Rate, Kosten pro Lead | Traffic, Engagement, Rankings, mehrere Conversions |
Die zentrale Erkenntnis: Landingpages überzeugen durch fokussierte Conversion dank Einfachheit. Websites überzeugen durch Autorität und die Bedienung vielfältiger Bedürfnisse dank Umfang.
Psychologie der Landingpage und Conversion-Prinzipien
Um zu verstehen, warum Landingpages besser konvertieren, braucht es Wissen über psychologische Prinzipien, die Entscheidungen beeinflussen. Das sind die Kernprinzipien, die erfolgreiche Landingpages nutzen:
1. Knappheit und Dringlichkeit
Menschen bewerten Dinge höher, wenn sie nur begrenzt verfügbar scheinen.
So wenden Sie es an:
- Zeitlich begrenzte Angebote mit Countdown-Timern
- Hinweise wie „Nur noch 5 Plätze frei“
- Saisonale Aktionen mit klarem Enddatum
- Flash Sales und exklusive Zugangszeiträume
Warum es funktioniert: Knappheit löst die Angst aus, etwas zu verpassen (FOMO), und führt zu schnelleren Entscheidungen.
2. Social Proof
Wir orientieren uns an den Handlungen und Meinungen anderer, besonders in unsicheren Situationen.
So wenden Sie es an:
- Kundenstimmen mit Foto und Namen
- Anzahl der Nutzer/Kunden („Über 50.000 Unternehmen vertrauen uns“)
- Sternebewertungen und Bewertungsauszüge
- Ergebnisse und Kennzahlen aus Fallstudien
- Medienerwähnungen und Auszeichnungen
- Vertrauenssiegel (Zertifizierungen, Sicherheitssiegel)
Warum es funktioniert: Social Proof senkt das wahrgenommene Risiko und schafft Glaubwürdigkeit durch Bestätigung Dritter.
3. Autorität
Wir vertrauen Experten, bekannten Marken und glaubwürdigen Quellen und folgen ihnen.
So wenden Sie es an:
- Expertenempfehlungen oder Zitate
- Professionelle Zertifizierungen und Qualifikationen
- Branchenpreise und Auszeichnungen
- Medienauftritte und Pressestimmen
- Jahre im Geschäft oder Erfahrungsniveau
Warum es funktioniert: Autorität signalisiert Kompetenz und verringert die Unsicherheit über die Qualität.
4. Reziprozität
Wenn uns jemand etwas Wertvolles gibt, fühlen wir uns verpflichtet, etwas zurückzugeben.
So wenden Sie es an:
- Kostenlose Testphasen oder Muster
- Wertvolle Lead-Magneten (E-Books, Vorlagen, Tools)
- Kostenlose Beratungen oder Audits
- Lehrreiche Inhalte, bevor Sie um eine Verpflichtung bitten
Warum es funktioniert: Wer zuerst Wert erhält, empfindet eine psychologische Schuld, und es entsteht Wohlwollen.
5. Commitment und Konsistenz
Wer sich einmal auf etwas Kleines festgelegt hat, folgt eher auch größeren Verpflichtungen.
So wenden Sie es an:
- Mehrstufige Formulare (mit leichten Fragen beginnen)
- Progressives Profiling (über die Zeit mehr erfragen)
- Mikro-Commitments vor der großen Bitte
- „Ja“-Treppen (mehrere kleine Zustimmungen)
Warum es funktioniert: Wir wollen, dass unsere Handlungen zu früheren Verpflichtungen und unserem Selbstbild passen.
6. Geringere kognitive Belastung
Einfachere Entscheidungen sind leichtere Entscheidungen. Weniger gedanklicher Aufwand erhöht die Abschlussquote.
So wenden Sie es an:
- Möglichst wenige Formularfelder (nur wesentliche Angaben abfragen)
- Klare, prägnante Texte (kein Fachjargon, keine Komplexität)
- Weißraum und visuelle Hierarchie
- Ein einziger, offensichtlicher nächster Schritt
- Alle unnötigen Links und Optionen entfernen
Warum es funktioniert: Geringere kognitive Belastung bedeutet weniger Reibung und höhere Conversion-Raten.
7. Farbpsychologie
Farben wecken Emotionen und beeinflussen das Verhalten auf subtile, aber messbare Weise.
Strategischer Farbeinsatz:
- Rot: Dringlichkeit, Aufregung, Handlung (für CTAs nutzen)
- Orange: Zuversicht, Begeisterung, Freundlichkeit
- Grün: Wachstum, Erfolg, Sicherheit (oft für „Ja“-Aktionen genutzt)
- Blau: Vertrauen, Sicherheit, Professionalität
- Gelb: Optimismus, Aufmerksamkeit (sparsam einsetzen)
- Schwarz: Luxus, Raffinesse, Autorität
- Weiß: Schlichtheit, Sauberkeit, Raum
Bewährte Vorgehensweise: Heben Sie Ihren CTA-Button mit einer Kontrastfarbe vom Rest der Seite ab.
8. Die Kraft der Konkretheit
Konkrete Details überzeugen mehr als vage Allgemeinplätze.
Beispiele:
- Statt „viele Kunden“: „12.847 Kunden“
- Statt „schnelle Ergebnisse“: „Ergebnisse in 14 Tagen“
- Statt „günstig“: genaue Preise zeigen
- Statt „verbesserte Conversion“: „Conversion um 3,7 % gesteigert“
Warum es funktioniert: Konkretheit signalisiert Authentizität und schafft Vertrauen.
Praxisbeispiele und was sie erfolgreich macht
Analysieren wir erfolgreiche Landingpages und Websites, um zu verstehen, was sie wirksam macht:
Landingpage mit hoher Conversion: die Testanmeldung von Slack
Das macht sie erfolgreich:
- Klares Nutzenversprechen: „Slack is where work happens“ – vermittelt sofort den Zweck
- Social Proof: „Weltweit von Unternehmen genutzt“ mit bekannten Logos
- Minimale Reibung: verlangt zunächst nur eine E-Mail-Adresse
- Starke visuelle Hierarchie: großer CTA-Button in kontrastierendem Violett
- Nutzenorientiert: zeigt, wie Teams zusammenarbeiten, nicht nur Funktionen
- Keine Navigation: hält Besucher auf das Anmeldeziel fokussiert
Conversion-Rate: Branchenberichten zufolge über 20 % im Anmeldeprozess
Wirksames Website-Beispiel: die Hauptseite von HubSpot
Das macht sie erfolgreich:
- Umfassende Ressourcen: Blog, Ratgeber, Tools, Akademie – alles stärkt die SEO-Autorität
- Mehrere Conversion-Pfade: kostenlose Tools, Demos und Kontaktformulare, passend zu jeder Seite
- Themenautorität: Tausende Seiten zu allen Aspekten von Marketing, Vertrieb und Service
- Klare Navigation: Informationen sind je nach Nutzerbedarf leicht zu finden
- Vertrauensaufbau: Fallstudien, Kundengeschichten und Branchenanerkennung auf allen Ebenen
- Lead Nurturing: Inhalte für jede Phase der Customer Journey
Ergebnis: Millionen organische Besucher pro Monat, dominante SEO-Präsenz
Erfolgreiche Landingpage: die Gastgeber-Anmeldung von Airbnb
Das macht sie erfolgreich:
- Spezifische Zielgruppe: „Verdiene Geld als Airbnb-Gastgeber.“
- Rechner-Tool: interaktives Element, das mögliche Einnahmen zeigt
- Echte Gastgeber-Geschichten: Kundenstimmen mit Fotos und Einnahmen
- Geringe Verbindlichkeit: „Inserieren Sie Ihre Unterkunft, es ist kostenlos.“
- Schrittweise Klarheit: zeigt genau, wie der Prozess funktioniert
- Visuelle Attraktivität: schöne Unterkunftsbilder wecken Wünsche
Website-Beispiel: die E-Commerce-Plattform von Shopify
Das macht sie erfolgreich:
- Inhaltliche Tiefe: umfangreicher Blog, Ratgeber und Ressourcen zum E-Commerce
- Mehrere Produkte: Hauptplattform sowie Apps, Themes und Kassensystem
- Bibliothek mit Fallstudien: echte Shop-Beispiele mit Umsatzzahlen
- Kostenlose Tools: Geschäftsnamen-Generator, Logo-Maker – sie bringen Traffic am Anfang des Funnels
- Preistransparenz: klarer Vergleich der Tarife
- Partner-Ökosystem: Themes, Apps und Experten sind alle von der Hauptseite aus verlinkt
Wichtige Erkenntnisse aus den erfolgreichen Beispielen:
- Landingpages sind erfolgreich, wenn sie:
- einen glasklaren Zweck haben
- alle Ablenkungen entfernen
- das Nutzenversprechen in 5 Sekunden offensichtlich machen
- Social Proof prominent einsetzen
- visuellen Kontrast für CTAs schaffen
- die Reibung im Formular minimieren
- Websites sind erfolgreich, wenn sie:
- Themen umfassend abdecken
- Mehrwert bieten, bevor sie um eine Conversion bitten
- durch inhaltliche Tiefe Autorität aufbauen
- klare Navigation für verschiedene Nutzerbedürfnisse bieten
- regelmäßig mit frischen Inhalten aktualisiert werden
- überall Conversion-Möglichkeiten haben (aber nicht aufdringlich)
Einseitig oder mehrseitig
Neben der Entscheidung zwischen Landingpage und Website gibt es auch die Frage nach einseitigen Websites gegenüber mehrseitigen Architekturen.
Einseitige Websites (One-Pager)
Alle Inhalte stehen auf einer langen, scrollbaren Seite, die Navigation erfolgt über Ankerlinks.
Vorteile:
- Kontrollierter Erzählfluss (Nutzer sehen Informationen in Ihrer vorgesehenen Reihenfolge)
- Einfachere Nutzererfahrung (einfach scrollen, kein Klicken durch Seiten)
- Niedrigere Hosting- und Wartungskosten
- Funktioniert gut auf Mobilgeräten
- Gut für einfache Angebote oder Portfolios
- Schnellere erste Einrichtung
Nachteile:
- Begrenztes SEO-Potenzial (kann nicht effektiv für mehrere Keywords ranken)
- Längere Ladezeiten bei umfangreichen Inhalten
- Große Informationsmengen sind schwer zu organisieren
- Weniger detaillierte Analytics (seitenspezifische Kennzahlen lassen sich kaum erfassen)
- Ungeeignet für komplexe Unternehmen mit mehreren Angeboten
- Begrenzte Möglichkeit, verschiedene Zielgruppensegmente anzusprechen
Am besten für:
- Produkteinführungen mit nur einem Fokus
- Landingpages für Veranstaltungen
- Persönliche Portfolios oder Lebensläufe
- Kleine Unternehmen mit einer Hauptleistung
- Kampagnenspezifische Microsites
Mehrseitige Websites
Klassische Website-Struktur mit getrennten Seiten für verschiedene Themen/Bereiche.
Vorteile:
- Starkes SEO-Potenzial (jede Seite zielt auf andere Keywords)
- Bessere Organisation großer Inhaltsmengen
- Detaillierte Analytics pro Seite
- Einzelne Bereiche lassen sich leichter aktualisieren
- Unterstützt komplexe Seitenarchitekturen
- Kann mehrere Zielgruppensegmente bedienen
- Schnelleres Laden einzelner Seiten
Nachteile:
- Teurer in Aufbau und Wartung
- Erfordert mehr Planung und Informationsarchitektur
- Nutzer erkunden möglicherweise nicht alle Seiten
- Kann den Fokus verwässern, wenn es nicht gut gestaltet ist
- Komplexere Navigation nötig
Am besten für:
- Etablierte Unternehmen mit mehreren Angeboten
- Inhaltsstarke Websites (Blogs, Publikationen)
- Onlineshops mit vielen Produkten
- Dienstleister mit unterschiedlichen Leistungskategorien
- Jedes Unternehmen, dem SEO und organisches Wachstum wichtig sind
Der Hybrid-Ansatz: das Beste aus beiden Welten
Viele erfolgreiche Unternehmen nutzen eine mehrseitige Website-Struktur, gestalten wichtige Seiten (wie die Startseite) aber nach dem Prinzip eines einseitigen Ablaufs.
Beispielstruktur:
- Startseite: Einseitiger Stil mit scrollenden Abschnitten
- Leistungsseiten: einzelne Seiten für jede Leistung
- Über uns: eigene Seite mit Team, Geschichte und Werten
- Blog: mehrseitiger Bereich mit Kategorien
- Kontakt: eigene Seite mit Formularen und Informationen
So lässt sich ein conversion-orientiertes Design auf wichtigen Seiten mit den SEO-Vorteilen und der organisatorischen Klarheit einer mehrseitigen Website verbinden.
Sales-Funnels und fortgeschrittene Strategien
Sales-Funnels führen das Landingpage-Konzept weiter und schaffen eine mehrstufige Reise, die schrittweise Vertrauen aufbaut und die Verbindlichkeit erhöht.
Was ist ein Sales-Funnel?
Ein Sales-Funnel ist eine Abfolge von Seiten, die Besucher durch eine geplante Sequenz führen, wobei jeder Schritt sie näher zum Kunden macht.
Typische Funnel-Struktur:
- Phase der Aufmerksamkeit (Funnel-Anfang)
- Traffic-Quelle: Anzeige, Social Media, Blogbeitrag
- Landingpage: wertvollen Lead-Magneten anbieten
- Ziel: E-Mail-Adresse erfassen
- Phase des Interesses
- Dankeseite mit sofortiger Wertlieferung
- Willkommens-E-Mail-Sequenz beginnt
- Ziel: Beziehung aufbauen, Expertise zeigen
- Phase der Abwägung
- Lehrreiche Inhalte, die Ihren Ansatz zeigen
- Fallstudien und Social Proof
- Ziel: Ihre Lösung als ideale Wahl positionieren
- Phase der Entscheidung
- Präsentation von Produkt/Leistung
- Sonderangebot oder Anreiz
- Ziel: zum zahlenden Kunden machen
- Upsell-/Cross-Sell-Phase (optional)
- Ergänzende Produktangebote
- Premium-Upgrades
- Ziel: Customer Lifetime Value erhöhen
Funnel-Typen
- Lead-Magnet-Funnel
- Angebot: kostenlose Ressource (E-Book, Checkliste, Vorlage)
- Landingpage → Dankeseite → E-Mail-Sequenz
- Am besten für: Aufbau einer E-Mail-Liste, Leads über die Zeit pflegen
- Webinar-Funnel
- Angebot: kostenloses Lern-Webinar mit Angebot am Ende
- Anmeldeseite → Erinnerungssequenz → Webinar → Angebotsseite
- Am besten für: hochpreisige Angebote, erklärungsbedürftige Produkte, Coaching
- Tripwire-Funnel
- Angebot: günstiges Einstiegsprodukt (7–27 $)
- Landingpage → Kasse → Order Bump → Upsell → Dankeseite
- Am besten für: Aufbau eines Kundenstamms, Ausgleich der Werbekosten
- Bewerbungs-Funnel
- Angebot: Möglichkeit, sich für ein exklusives Programm zu bewerben
- Landingpage → Bewerbungsformular → Qualifizierung → Verkaufsgespräch
- Am besten für: hochwertige Leistungen, exklusive Programme, Beratung
- Produktlaunch-Funnel
- Angebot: neues Produkt mit Vorfreude vor dem Start
- Inhalte vor dem Launch → Frühbucherangebot → Launch → Abschluss mit Knappheit
- Am besten für: Kursstarts, neue Produkte, Mitgliederbereiche
Fortgeschrittene Strategien zur Funnel-Optimierung
- Exit-Intent-Pop-ups: Erreichen Sie Besucher, die gleich gehen, mit einem letzten Angebot oder einem alternativen Lead-Magneten.
- Retargeting-Sequenzen: Zeigen Sie Anzeigen für Personen, die zwar besucht, aber nicht konvertiert haben, und holen Sie sie zurück in den Funnel.
- E-Mail-Segmentierung: Markieren Sie Abonnenten nach Verhalten und senden Sie personalisierte Folgesequenzen.
- Progressives Profiling: Sammeln Sie Informationen über Leads über die Zeit, nicht alle auf einmal.
- Mehrstufige Formulare: Teilen Sie lange Formulare in mehrere Schritte, um die Abschlussquote zu erhöhen (kann die Conversions um 30–50 % verbessern).
- Order Bumps: Kleine, passende Zusatzangebote auf der Kassenseite (können den durchschnittlichen Bestellwert um 20–30 % erhöhen).
- Upsells nach dem Kauf: Sofortige weitere Angebote nach der Kaufbestätigung (höchste Conversion-Raten).
Integration von Marketing-Automatisierung
Moderne Funnels sind mit Automatisierungsplattformen verbunden, um:
- E-Mail-Sequenzen verhaltensbasiert auszulösen
- Leads nach Engagement zu bewerten
- Heiße Leads automatisch an das Vertriebsteam weiterzuleiten
- Inhalte anhand früherer Interaktionen zu personalisieren
- Die gesamte Customer Journey über alle Berührungspunkte zu verfolgen
Beliebte Funnel-Tools:
- ClickFunnels: All-in-one-Funnel-Builder
- Kartra: komplette Marketing-Automatisierungsplattform
- Leadpages: Landingpages mit Funnel-Funktionen
- Unbounce: Landingpages mit Fokus auf A/B-Tests
- HubSpot: CRM mit Funnel- und Automatisierungsfunktionen
Wann Landingpage, Website oder beides?
Die richtige Wahl hängt von Ihren konkreten Geschäftszielen, Ihrer Phase und Ihren Ressourcen ab.
Nutzen Sie eine Landingpage, wenn Sie:
- eine bestimmte Kampagne durchführen
- Bezahlte Werbung (Google Ads, Facebook Ads, LinkedIn Ads)
- Promotion per E-Mail-Marketing
- Social-Media-Kampagne
- Partner- oder Affiliate-Aktion
- ein neues Angebot testen
- Product-Market-Fit prüfen
- Botschaften und Positionierung testen
- Nachfrage messen, bevor Sie in eine vollständige Webentwicklung investieren
- Schnelle Marktforschung
- schnelle, messbare Ergebnisse wollen
- Zeitkritische Aktionen
- Veranstaltungsanmeldungen mit Frist
- Angebote mit begrenztem Bestand oder begrenzter Kapazität
- Sofortiger Bedarf an Lead-Generierung
- ein bestimmtes Zielgruppensegment ansprechen
- Branchenspezifische Angebote
- Geografische Kampagnen
- Demografisches Targeting
- Kampagnen nach Suchintention
- ein einziges, klares Angebot haben
- Fokus auf ein Produkt oder eine Leistung
- Einfaches Nutzenversprechen
- Keine Varianten oder Optionen nötig
- Unkomplizierte Handlungsaufforderung
- ein begrenztes Budget haben
- Start mit minimaler Investition
- Testen, bevor Sie sich auf eine vollständige Website festlegen
- Schneller Markteintritt nötig
Nutzen Sie eine Website, wenn Sie:
- eine langfristige Markenpräsenz aufbauen
- Glaubwürdigkeit und Autorität etablieren
- Einen bleibenden Eindruck schaffen
- Mehrere Produkte/Leistungen unterstützen
- Die Markengeschichte erzählen
- SEO priorisieren
- Auf mehrere Keywords zielen
- Eine Content-Marketing-Zentrale aufbauen
- Über die Zeit organischen Traffic aufbauen
- Themenautorität etablieren
- mehrere Angebote haben
- Verschiedene Produkte oder Leistungen
- Unterschiedliche Kundensegmente
- Komplexe Informationsbedürfnisse
- Umfangreiches Portfolio oder viele Fallstudien
- Content-Marketing betreiben müssen
- Regelmäßig Blogbeiträge veröffentlichen
- Lehrreiche Ressourcen bereitstellen
- Thought Leadership in der Branche
- Langformatige Inhalte
- die Customer Journey unterstützen
- Aufklärung vor dem Kauf
- Support nach dem Kauf
- Kundenressourcen und Dokumentation
- Community-Aufbau
- auf Glaubwürdigkeit des Unternehmens angewiesen sind
- B2B-Vertrieb mit langen Verkaufszyklen
- Hochpreisige oder komplexe Käufe
- Professionelle Dienstleistungen
- Etablierte Unternehmenspositionierung
Beides zusammen (empfohlene Strategie)
Für die meisten Unternehmen ist es am wirksamsten, eine umfassende Website mit gezielten Landingpages für bestimmte Kampagnen zu kombinieren.
Der integrierte Ansatz:
Die Website dient als:
- Ihre dauerhafte digitale Zentrale
- SEO- und Content-Marketing-Motor
- Aufbau von Markenautorität
- Allgemeine Informationszentrale
- Anbieter mehrerer Conversion-Pfade
- Ressource für den Kundensupport
Landingpages dienen als:
- Kampagnenspezifische Conversion-Werkzeuge
- Ziele für bezahlten Traffic
- Angebotsorientierte Verkaufsseiten
- Testfelder für Botschaften
- Einstiegspunkte in Funnels
- Lead-Erfassung mit hoher Conversion
Beispiel für die Umsetzung:
Eine Online-Marketing-Agentur könnte haben:
- Hauptwebsite: Leistungen, Fallstudien, Blog, Über uns, Kontakt
- Landingpage 1: „Kostenloses SEO-Audit“ für Google-Ads-Traffic
- Landingpage 2: „Social-Media-Marketing-Leitfaden“ für Facebook-Lead-Ads
- Landingpage 3: „Webdesign-Portfolio“ für designorientierte PPC-Kampagnen
- Landingpage 4: „Marketing für lokale Unternehmen“ für geografisch ausgerichtete Kampagnen
Jede Landingpage ist konsequent auf ein Angebot und eine Zielgruppe ausgerichtet, während die Hauptwebsite insgesamt Autorität aufbaut und organischen Traffic bedient.
Strategie für die Traffic-Steuerung:
- Bezahlter Traffic → gezielte Landingpages (maximale Conversion)
- Organische Suche → Website-Seiten (SEO-optimiert)
- Direkte/Marken-Suchen → Startseite der Website (Markenerlebnis)
- E-Mail-Kampagnen → spezifische Landingpages (angebotsorientiert)
- Social Media → Mix aus Landingpages und Website (je nach Kampagne)
Kennzahlen und Analytics: Erfolg messen
Was Sie nicht messen, können Sie nicht verbessern. Für die Optimierung ist entscheidend zu wissen, welche Kennzahlen für Landingpages und welche für Websites zählen.
Wichtige Landingpage-Kennzahlen
- Conversion-Rate (am wichtigsten): Prozentsatz der Besucher, die die gewünschte Handlung abschließen.
Formel: (Conversions ÷ Besucher gesamt) × 100
Richtwerte:
- Durchschnittliche Landingpage: 2,35 %
- Beste 10 % der Landingpages: 11,45 % und mehr
- Beste 25 %: 5,31 % und mehr
Was Sie verfolgen sollten: Verfolgen Sie die Gesamt-Conversion-Rate und unterteilen Sie sie nach Traffic-Quelle, Gerät und Tageszeit.
- Absprungrate: Prozentsatz der Besucher, die die Seite ohne Handlung verlassen.
Gute Absprungraten:
- Landingpages: 60–90 % sind normal (Nutzer konvertieren oder gehen)
- Niedriger ist nicht immer besser (kann auf falsches Targeting hindeuten)
- Durchschnittliche Verweildauer auf der Seite: Wie lange Besucher auf Ihrer Landingpage bleiben.
Interpretation:
- Zu kurz (< 10 Sekunden): Besucher lesen Ihre Botschaft nicht
- Sehr lang (> 5 Minuten): mögliche Verwirrung oder Reibung
- Idealbereich: 1–3 Minuten für die meisten Landingpages
- Formularabbruchrate: Prozentsatz der Besucher, die Ihr Formular beginnen, aber nicht abschließen.
Formel: (begonnene Formulare − abgeschlossene Formulare) ÷ begonnene Formulare
Hohe Abbruchraten deuten hin auf:
- Zu viele Formularfelder
- Unklarheit, warum Informationen benötigt werden
- Technische Probleme
- Vertrauensbedenken
Lösung: Nutzen Sie Analytics, die Abbrüche feldgenau erfassen, um konkrete Problemstellen zu finden.
- Performance der Traffic-Quellen: Welche Kanäle bringen den am besten konvertierenden Traffic?
Verfolgen Sie:
- Conversion-Rate und Kosten pro Conversion bei Google Ads
- Performance bei Facebook Ads
- Klickrate und Conversion bei E-Mail-Kampagnen
- Verhalten aus der organischen Suche
Erkenntnis: Unterschiedliche Quellen erfordern möglicherweise unterschiedliche Landingpages oder Botschaften.
- Kosten pro Lead (CPL): Wie viel Sie ausgeben, um jeden Lead zu gewinnen.
Formel: Gesamte Werbeausgaben ÷ Anzahl der Leads
Branchenrichtwerte schwanken stark:
- B2B: 50–200 $ und mehr pro Lead sind üblich
- B2C: 10–50 $ pro Lead
- Hochpreisig: 500 $ und mehr können akzeptabel sein
- Klickrate (CTR): Prozentsatz der Besucher, die auf Ihren CTA-Button klicken.
Warum das wichtig ist: Viele Seitenaufrufe bei niedriger Klickrate deuten auf Probleme bei Botschaft oder Design hin, nicht auf die Traffic-Qualität.
Wichtige Website-Kennzahlen
- Wachstum des organischen Traffics: Monatlicher Zuwachs an Besuchern aus der organischen Suche.
Verfolgen Sie:
- Organische Sitzungen insgesamt
- Neue vs. wiederkehrende Besucher
- Organischer Traffic pro Landingpage
- Keyword-Rankings
Gesundes Wachstum: 10–20 % monatlich sind ausgezeichnet, 5–10 % sind gut.
- Seiten pro Sitzung: Durchschnittliche Anzahl der Seiten, die Besucher aufrufen.
Richtwerte:
- 2–4 Seiten: normal für die meisten Websites
- Mehr: besseres Engagement (aber stellen Sie sicher, dass Conversions stattfinden)
- Durchschnittliche Sitzungsdauer: Wie lange Besucher insgesamt auf Ihrer Website bleiben.
Richtwerte:
- 2–3 Minuten: durchschnittlich
- Über 5 Minuten: starkes Engagement
- Unter 1 Minute: mögliche Relevanzprobleme
- Zielerreichungen: Verfolgen Sie mehrere Conversion-Ziele:
- Kontaktformular-Absendungen
- Telefonanrufe
- E-Mail-Anmeldungen
- Ressourcen-Downloads
- Produktkäufe
- Demo-Anfragen
Einrichtung: Konfigurieren Sie in Google Analytics Ziele für jede gewünschte Handlung.
- Ladegeschwindigkeit der Seite: Wie schnell Ihre Seiten laden.
Auswirkung auf Conversions:
- 1 Sekunde Verzögerung = 7 % weniger Conversions
- Ladezeit von über 3 Sekunden = 40 % höhere Absprungrate
Ziel: unter 3 Sekunden mobil, unter 2 Sekunden am Desktop.
- SEO-Kennzahlen
- Keyword-Rankings (Top-10-Positionen)
- Auftritte in Featured Snippets
- Domain-Autorität
- Backlink-Wachstum
- Indexierte Seiten
- Rate wiederkehrender Besucher: Prozentsatz der Besucher, die zurückkommen.
Formel: Wiederkehrende Besucher ÷ Besucher gesamt
Höhere Raten deuten hin auf: starke Inhalte, Markenloyalität und erfolgreiches Nurturing.
Analytics-Tools, die Sie brauchen
- Google Analytics 4 (GA4): Unverzichtbares kostenloses Tool zur Erfassung aller Kennzahlen von Website und Landingpages.
Wichtige Funktionen:
- Verfolgung der Traffic-Quellen
- Nutzerverhaltensfluss
- Einrichtung von Conversion-Zielen
- Benutzerdefiniertes Event-Tracking
- Zielgruppensegmentierung
- Google Search Console: Kostenloses Tool zur Überwachung der SEO-Performance.
Wichtige Funktionen:
- Daten zur Keyword-Performance
- Berichte zur Indexabdeckung
- Probleme bei der mobilen Nutzbarkeit
- Core Web Vitals
- Backlink-Überwachung
- Heatmap-Tools: Visualisieren, wo Nutzer klicken, scrollen und Zeit verbringen.
Optionen:
- Hotjar (kostenloser Tarif verfügbar)
- Crazy Egg
- Microsoft Clarity (kostenlos)
Erkenntnisse: Ablenkungen, tote Bereiche und Optimierungschancen finden.
- Formular-Analytics: Abschluss pro Formularfeld verfolgen.
Optionen:
- Formisimo
- Zuko
- In Hotjar integriert
Nutzen: genau erkennen, welche Formularfelder zum Abbruch führen.
- A/B-Test-Plattformen
- Google Optimize (wird eingestellt, nutzen Sie GA4-Experimente)
- Optimizely
- VWO (Visual Website Optimizer)
- Unbounce (integrierte Tests)
Tracking einrichten: Schritt für Schritt
Für Landingpages:
- Tracking-Code von Google Analytics 4 installieren
- Conversion-Ziel einrichten (Formularabsendung, Button-Klick usw.)
- UTM-Parameter an alle eingehenden Traffic-URLs anhängen
- Mit den Werbeplattformen verbinden (Google Ads, Facebook)
- Event-Tracking für wichtige Interaktionen einrichten
- Heatmap-Tracking auf stark besuchten Seiten installieren
- Ein individuelles Dashboard für die wichtigsten Kennzahlen erstellen
Für Websites:
- GA4 auf allen Seiten installieren
- Mehrere Zieltypen einrichten (Mikro- und Makro-Conversions)
- Tracking der Websitesuche konfigurieren
- Google Search Console installieren
- XML-Sitemap einreichen
- Automatisierte Berichte einrichten
- Klicks auf interne Links verfolgen
- Die Ladegeschwindigkeit überwachen
Ein Kennzahlen-Dashboard sollte zeigen:
- Traffic-Volumen und Quellen
- Conversion-Rate (gesamt und nach Quelle)
- Kosten pro Conversion
- Zielerreichungsrate
- Absprungrate
- Durchschnittliche Verweildauer auf Seite/Website
- Formularabbruchrate
Die besten Landingpage-Tools und Website-Baukästen
Die Wahl des richtigen Tools wirkt sich stark auf Ihre Startgeschwindigkeit und Ihre Möglichkeiten zur Conversion-Optimierung aus.
Die besten Landingpage-Builder
- Unbounce – Am besten für: Conversion-Optimierung und A/B-Tests
Vorteile:
- Fortgeschrittene A/B-Test-Funktionen
- KI-gestützte Conversion-Optimierung
- Große Vorlagenbibliothek
- Drag-and-drop-Builder
- Starke Integrationen mit der Website (Salesforce, HubSpot, Mailchimp)
- Dynamischer Textersatz für Anzeigen
Nachteile:
- Höherer Preis (ab 90 $/Monat)
- Lernkurve bei fortgeschrittenen Funktionen
- Keine E-Commerce-Funktionen
Preis: ab 90 $/Monat
- Leadpages – Am besten für: Einsteiger und kleine Unternehmen
Vorteile:
- Einfach zu bedienen
- Günstige Preise
- Gute Vorlagenauswahl
- Integrierte Conversion-Hilfen
- Leadboxes für Pop-ups
- Anzeigen-Builder für Facebook/Instagram
Nachteile:
- Weniger Anpassung als bei Wettbewerbern
- Eingeschränkte A/B-Tests in niedrigeren Tarifen
- Einfache Analytics
Preis: ab 37 $/Monat
- Instapage – Am besten für: Agenturen und Konzerne
Vorteile:
- Pixelgenaue Designkontrolle
- Fortgeschrittene Analytics und Heatmaps
- Funktionen für die Zusammenarbeit im Team
- Unterstützung von AMP-Seiten
- Fokus auf Optimierung nach dem Klick
- Globale Blöcke für einfache Updates
Nachteile:
- Teuer (ab 199 $/Monat)
- Für kleine Unternehmen überdimensioniert
- Für Einsteiger komplex
Preis: ab 199 $/Monat
- ClickFunnels – Am besten für: komplette Sales-Funnels
Vorteile:
- All-in-one-Funnel-Plattform
- E-Mail-Automatisierung inklusive
- Mitgliederbereiche möglich
- Warenkorb- und Upsell-Funktionen
- Große Nutzer-Community
- Umfangreiche Schulungsressourcen
Nachteile:
- Teuer (ab 147 $/Monat)
- Vorlagen können veraltet wirken
- Probleme mit der Ladegeschwindigkeit
Preis: ab 147 $/Monat
- Carrd – Am besten für: einfache, günstige One-Pager
Vorteile:
- Extrem günstig (19 $/Jahr)
- Sehr einfache und klare Designs
- Schnelles Laden
- Unterstützung eigener Domains
- Von Haus aus responsiv
Nachteile:
- Sehr einfache Funktionen
- Keine A/B-Tests
- Eingeschränkte Formularfunktionen
- Nicht für komplexe Anforderungen
Preis: kostenlos in der Basisversion; Pro ab 19 $/Jahr
- Wix-Landingpages – Am besten für: schnelle Starts mit schönem Design
Vorteile:
- Schöne Vorlagen
- KI-Website-Builder
- Günstig
- Gut für Einsteiger
- Integrierte SEO-Tools
Nachteile:
- Weniger conversion-orientiert als spezialisierte Tools
- Vorlagenbindung (nach der Wahl kein Wechsel mehr möglich)
- Eingeschränkte fortgeschrittene Tests
Preis: ab 16 $/Monat
Die besten Website-Baukästen
- WordPress (selbst gehostet) – Am besten für: maximale Flexibilität und Kontrolle
Vorteile:
- Vollständig anpassbar
- Größtes Plugin-Ökosystem
- Am besten für SEO
- Keine Plattformbeschränkungen
- Sie besitzen Ihre Inhalte vollständig
- Skaliert auf jede Größe
Nachteile:
- Erfordert Hosting
- Steilere Lernkurve
- Braucht Wartung
- Sicherheit liegt in Ihrer Verantwortung
Preis: kostenlose Software + Hosting (3–30 $/Monat) + optionale Premium-Themes/-Plugins
- Webflow – Am besten für: Designer und professionelle Websites
Vorteile:
- Designkontrolle auf professionellem Niveau
- Sauberer, semantischer Code
- Gut für SEO
- CMS-Funktionen
- Keine Programmierung nötig
- Schnelles Hosting inklusive
Nachteile:
- Lernkurve
- Höherer Preis für Business-Funktionen
- E-Commerce nur in höheren Tarifen
Preis: ab 14 $/Monat
- Squarespace – Am besten für: schönes Design bei einfacher Bedienung
Vorteile:
- Beeindruckende Vorlagen
- All-in-one-Plattform
- Gut für Portfolios und kreative Unternehmen
- Integrierte SEO-Funktionen
- Zuverlässiges Hosting
Nachteile:
- Weniger flexibel als WordPress
- Begrenzte Integrationen von Drittanbietern
- E-Commerce-Gebühren
Preis: ab 16 $/Monat
- Wix – Am besten für: Einsteiger und kleine Unternehmen
Vorteile:
- Sehr einfach zu bedienen
- KI-Designassistent
- App-Markt für Erweiterungen
- Günstige Tarife
- Guter Support
Nachteile:
- Nicht ideal für fortgeschrittenes SEO
- Vorlagenwechsel schwierig
- Kostenloser Tarif mit Wix-Branding
Preis: ab 16 $/Monat
- Shopify – Am besten für: Onlineshops
Vorteile:
- Erstklassige E-Commerce-Funktionen
- Riesiges App-Ökosystem
- Zuverlässig und sicher
- Integrierte Zahlungsabwicklung
- Hervorragende Bestandsverwaltung
Nachteile:
- Transaktionsgebühren in niedrigeren Tarifen
- Monatliche Kosten summieren sich
- Blog-/Content-Funktionen sind einfach
Preis: ab 39 $/Monat
Schneller Vergleich
| Tool | Am besten für | Einstiegspreis | A/B-Tests | SEO |
| Unbounce | Conversion-Optimierung | 90 $/Monat | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ |
| Leadpages | Einsteiger | 37 $/Monat | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ |
| Instapage | Konzerne | 199 $/Monat | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ |
| ClickFunnels | Komplette Funnels | 147 $/Monat | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐ |
| WordPress | Flexibilität | ab 5 $/Monat | ⭐⭐⭐⭐ (Plugins) | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Webflow | Professionelles Design | 14 $/Monat | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Squarespace | Schönes Design | 16 $/Monat | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
| Wix | Einfache Bedienung | 16 $/Monat | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐ |
| Shopify | E-Commerce | 39 $/Monat | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
So erstellen Sie Ihre erste Landingpage
Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Landingpage mit hoher Conversion – auch als absoluter Einsteiger.
Schritt 1: Ziel definieren (10 Minuten)
Legen Sie genau fest, was Besucher tun sollen.
Beispiele:
- Schlecht: „Mehr Leads gewinnen.“
- Gut: „E-Mail-Adressen für den Download eines kostenlosen Marketing-Leitfadens sammeln.“
Fragen, die Sie beantworten sollten:
- Welche genaue Handlung sollen Besucher ausführen?
- Was bieten Sie im Gegenzug an?
- Wer ist Ihre Zielgruppe?
- Welches Problem löst das?
Schritt 2: Tool auswählen (30 Minuten)
Wählen Sie auf Basis des Vergleichs oben einen Landingpage-Builder, der zu folgenden Punkten passt:
- Budget
- Technisches Know-how
- Testanforderungen
- Integrationsbedarf
Empfehlung für den schnellen Start: Leadpages (am einfachsten) oder Unbounce (am leistungsstärksten)
Schritt 3: Vorlage auswählen (15 Minuten)
Fangen Sie nicht bei null an. Wählen Sie eine bewährte Vorlage, die zu Ihrem Ziel passt:
- Lead-Generierung
- Webinar-Anmeldung
- Produktverkauf
- Download/Click-Through
Tipps zur Vorlagenauswahl:
- Wählen Sie Vorlagen mit Beispielen aus Ihrer Branche
- Achten Sie auf klare, aufgeräumte Designs
- Stellen Sie sicher, dass sie responsiv sind
- Prüfen Sie, ob Ihre benötigten Elemente enthalten sind (Formular, Videoplayer usw.)
Schritt 4: Texte schreiben (2–3 Stunden)
Das ist der wichtigste Schritt. Ihre Worte zählen mehr als das Design.
Wesentliche Elemente:
- Überschrift (30 Sekunden, um sie zu packen)
- Nennen Sie den Hauptnutzen klar
- Formulieren Sie konkret, nicht allgemein
- Nutzen Sie nach Möglichkeit Zahlen
- Wecken Sie Neugier oder versprechen Sie Veränderung
Beispiele:
- „Marketing-Leistungen“
- „Gewinnen Sie über 50 qualifizierte Leads pro Monat – ganz ohne Kaltakquise.“
- Unterüberschrift (das Versprechen vertiefen)
- Unterstützende Details ergänzen
- Sagen, für wen es gedacht ist
- Zeitrahmen oder Methode klären
- Fließtext (Nutzen vor Funktionen)
- Konzentrieren Sie sich auf die Veränderung, nicht auf Eigenschaften
- Aufzählungen für bessere Lesbarkeit nutzen
- Einwände vorab ausräumen
- Konkrete Ergebnisse nennen
- Handlungsaufforderung (CTA)
- Handlungsorientierten, konkreten Text verwenden
- Nicht „Absenden“ oder „Hier klicken“
- Sondern „Meinen kostenlosen Leitfaden sichern“ oder „Meine 14-tägige Testphase starten.“
- Social Proof
- 2–3 starke Kundenstimmen mit Namen und Fotos
- Vertrauenssiegel (Zertifizierungen, Sicherheit, Medienerwähnungen)
- Zahlen („Über 10.000 Unternehmen vertrauen uns“)
Schritt 5: Seite gestalten (1–2 Stunden)
Bewährte Vorgehensweisen für das Design:
- Visuelle Hierarchie
- Die wichtigsten Elemente (Überschrift, CTA) sollten am größten sein
- Großzügig Weißraum einsetzen
- Einen klaren visuellen Fluss von oben nach unten schaffen
- Farbstrategie
- CTA-Button hervorheben (Kontrastfarbe)
- Farbpalette auf 2–3 Farben plus Neutraltöne begrenzen
- Farben auf der ganzen Seite konsistent einsetzen
- Bilder/Video
- Hochwertige, relevante Visuals nutzen
- Hero-Bild oder -Video im sichtbaren Bereich einplanen
- Das Ergebnis oder die Veränderung zeigen
- Echte Menschen einbinden (keine offensichtlichen Stockfotos)
- Formulargestaltung
- Nur wesentliche Informationen abfragen (Name und E-Mail reichen oft aus)
- Einspaltiges Layout verwenden
- Klare Feldbeschriftungen
- Datenschutzhinweis in der Nähe des Formulars zeigen
- Bei längeren Formularen mehrstufig denken
Schritt 6: Technische Einrichtung (30 Minuten)
- Domain/URL
- Eine Subdomain Ihrer Hauptseite nutzen (angebot.ihredomain.de)
- Oder die Domain Ihres Landingpage-Tools mit eigenem Branding
- URL kurz und relevant halten
- Tracking einrichten
- Tracking-Code von Google Analytics installieren
- Conversion-Ziel-Tracking einrichten
- Facebook-Pixel hinzufügen, wenn Sie Facebook-Anzeigen schalten
- Tracking der Formularabsendung konfigurieren
- Integrationen
- Mit der E-Mail-Marketing-Plattform verbinden (Mailchimp, ConvertKit usw.)
- Gegebenenfalls CRM-Integration einrichten
- Webhook für individuelle Integrationen konfigurieren
- Alle Verbindungen testen
- Mobile Optimierung
- Auf echten Mobilgeräten ansehen
- Bedienbarkeit des Formulars auf kleinen Bildschirmen prüfen
- Sicherstellen, dass Buttons fingerfreundlich sind (mindestens 44 × 44 Pixel)
- Ladegeschwindigkeit im Mobilfunknetz testen
Schritt 7: Alles testen (30 Minuten)
Test-Checkliste:
- Test-Formulareinträge absenden (mit Ihrer eigenen E-Mail)
- Prüfen, ob die Formulardaten in Ihrem E-Mail-Tool/CRM ankommen
- Prüfen, ob die Dankeseite korrekt angezeigt wird
- Alle Links testen
- In mehreren Browsern prüfen (Chrome, Safari, Firefox)
- Auf Smartphone und Tablet testen
- Prüfen, ob das Analytics-Tracking auslöst
- Ladegeschwindigkeit prüfen (Ziel: unter 3 Sekunden)
Schritt 8: Traffic gewinnen (laufend)
Ihre Landingpage braucht Besucher, um zu konvertieren. Traffic-Quellen:
Bezahlte Werbung (am schnellsten):
- Google Ads
- Facebook-/Instagram-Anzeigen
- LinkedIn-Anzeigen
- YouTube-Anzeigen
E-Mail-Marketing:
- An die bestehende Liste senden
- In den Newsletter aufnehmen
- Segmentieren und personalisieren
Social Media:
- Organisch teilen
- Ans Profil anpinnen
- Im Bio-Link nutzen
Content-Marketing:
- Aus Blogbeiträgen verlinken
- In Ressourcen einbinden
- Gastbeiträge
Partnerschaften:
- Joint Ventures
- Affiliate-Promotion
- Cross-Promotion
Schritt 9: Überwachen und optimieren (laufend)
Woche 1:
- Analytics täglich beobachten
- Technische Probleme erkennen
- Die Conversion-Rate nach Traffic-Quelle prüfen
Woche 2–4:
- Statistische Signifikanz erreichen (Ziel: über 100 Conversions oder über 1.000 Besucher)
- Muster bei konvertierenden und nicht konvertierenden Besuchern erkennen
- Feedback oder Fragen von Leads festhalten
Ab Monat 2:
- A/B-Tests systematisch durchführen
- Überschriftenvarianten testen
- Text und Farbe des CTA-Buttons testen
- Verschiedene Bilder testen
- Formularlänge testen
- Auf Basis der Daten verfeinern
Optimierungsprinzip: Ändern Sie jeweils nur ein Element, damit Sie wissen, was die Verbesserung bewirkt hat.
Strategien zur Conversion-Optimierung
Sobald Ihre Landingpage oder Website live ist, kann systematische Optimierung Ihre Conversion-Rate verdoppeln oder verdreifachen.
Grundlagen des A/B-Testings
Was getestet werden sollte (nach Priorität):
- Überschrift (größte Wirkung): Testen Sie völlig unterschiedliche Nutzenversprechen, nicht nur Wortänderungen.
Beispieltests:
- Nutzenorientiert vs. neugiergetrieben
- Konkrete Zahlen vs. allgemeines Versprechen
- Frageform vs. Aussageform
- Call-to-Action: Testen Sie Text, Farbe, Größe und Platzierung des Buttons.
Beispieltests:
- „Kostenlos starten“ vs. „Meine kostenlose Testphase starten“
- Grüner Button vs. roter vs. oranger
- Ein großer CTA vs. mehrere kleinere
- Formularlänge: Testen Sie die Anzahl der Pflichtfelder.
Allgemeine Regel: Weniger Felder = höhere Conversion-Rate, aber möglicherweise geringere Lead-Qualität. Testen Sie, um Ihr Gleichgewicht zu finden.
- Social Proof: Testen Sie verschiedene Arten und Platzierungen.
Beispieltests:
- Kundenstimmen vs. Firmenlogos
- Im sichtbaren Bereich vs. darunter
- Video-Kundenstimmen vs. Text
- Bilder/Video: Testen Sie unterschiedliche Visuals.
Beispieltests:
- Hero-Bild vs. Hero-Video
- Produktbild vs. Lifestyle-Bild
- Echte Menschen vs. Illustrationen
Fortgeschrittene Optimierungstaktiken
- Optimierung der Ladegeschwindigkeit: Jede Sekunde zählt. Verbesserungen der Ladegeschwindigkeit bringen oft 10–20 % mehr Conversions.
Schnelle Erfolge:
- Bilder komprimieren (TinyPNG oder Ähnliches)
- Browser-Caching aktivieren
- CSS und JavaScript minimieren
- Ein CDN nutzen
- Schnelles Hosting wählen
- Mobile-First-Design: Da über 50 % des Traffics mobil sind, optimieren Sie zuerst für kleine Bildschirme.
Checkliste für die mobile Optimierung:
- Daumenfreundliche Buttongrößen
- Möglichst wenig Tipparbeit
- Große, gut lesbare Schrift (mindestens 16 px)
- Vereinfachte Navigation
- Kurze Ladezeiten
- Exit-Intent-Pop-ups: Erreichen Sie Besucher, die gleich gehen, mit einem letzten Angebot.
Bewährte Vorgehensweisen:
- Pro Besucher nur einmal anzeigen
- Wertvoll gestalten (nicht verzweifelt)
- Leicht schließbar
- Anderes Angebot als auf der Hauptseite
Typische Verbesserung: 1–4 % zusätzliche Conversion-Rate
- Live-Chat: Fragen in Echtzeit beantworten und Reibung verringern.
Tools: Intercom, Drift, LiveChat, Tidio
Wirkung: Kann die Conversions um 20–30 % steigern, wenn Besucher Klärungsbedarf haben
- Optimierung der Vertrauenssignale: Testen Sie systematisch verschiedene Vertrauenselemente.
Mögliche Tests:
- Sicherheitssiegel (SSL, Zahlungssicherheit)
- Branchenzertifizierungen
- Prominent angezeigte Geld-zurück-Garantie
- Medienlogos „Bekannt aus“
- Kundenzahl oder Nutzungsstatistiken
- Jahre im Geschäft
- Videointegration: Videos auf Landingpages können die Conversion um über 80 % steigern, wenn sie richtig eingesetzt werden.
Videotypen, die funktionieren:
- Erklärvideos (60–90 Sekunden)
- Zusammenschnitte von Kundenstimmen
- Produktdemonstrationen
- Gründergeschichte/Mission
Bewährte Vorgehensweisen:
- Automatische Wiedergabe ohne Ton
- Untertitel für die Wiedergabe ohne Ton
- Klares Vorschaubild mit Play-Button
- Unter 2 Minuten halten
- Personalisierung: Zeigen Sie je nach Besuchermerkmalen unterschiedliche Inhalte.
Personalisierungsoptionen:
- Geografischer Standort
- Traffic-Quelle (Anzeigenkampagne, E-Mail, organisch)
- Gerätetyp
- Erstbesucher vs. wiederkehrender Besucher
- Unternehmensgröße oder Branche (im B2B)
Tool-Beispiele: Unbounce, Optimizely, Dynamic Yield
- Progressive Formularfelder: Zeigen Sie nach der ersten Eingabe weitere Formularfelder.
Beispiel:
- Schritt 1: Nur Ihre E-Mail-Adresse
- Schritt 2: Name und Unternehmen
- Schritt 3: Telefon und konkrete Anforderungen
Vorteil: Verringert die anfängliche Reibung und erfasst dennoch detaillierte Informationen
Framework für Conversion-Tests
- Hypothesenbildung: Testen Sie nicht zufällig. Bilden Sie Hypothesen.
Vorlage: „Wenn wir [Element X] von [aktuell] auf [Variante] für [Zielgruppensegment] ändern, werden wir [Kennzahl Y erhöhen/senken], weil [Grund auf Basis von Daten oder Psychologie].“
Beispiel: „Wenn wir unsere Überschrift von ‚Marketing-Software‘ auf ‚Gewinnen Sie in 60 Tagen dreimal so viele Leads‘ für Besucher aus kleinen Unternehmen ändern, steigern wir die Conversion-Rate, weil das konkrete Ergebnisversprechen ihr Hauptproblem anspricht.“
- Priorisierung (ICE-Score): Bewerten Sie jede Testidee:
- Impact (1–10): Wie viel Verbesserung könnte das bringen?
- Confidence (1–10): Wie sicher sind Sie, dass es funktioniert?
- Ease (1–10): Wie einfach ist die Umsetzung?
ICE-Score = (Impact + Confidence + Ease) / 3
Testen Sie zuerst die höchsten Werte.
- Statistische Signifikanz: Beenden Sie Tests nicht zu früh.
Mindestanforderungen:
- Mindestens 100 Conversions pro Variante
- ODER mindestens 1.000 Besucher pro Variante
- UND 95 % statistische Signifikanz
- UND mindestens eine volle Woche Laufzeit (erfasst Wochentagsschwankungen)
Nutzen Sie einen Rechner: die kostenlosen Rechner von Optimizely oder VWO
- Dokumentation der Erkenntnisse: Halten Sie jedes Testergebnis fest, ob Gewinn oder Verlust.
Dokumentieren Sie:
- Hypothese
- Testaufbau (was geändert wurde)
- Traffic-Volumen
- Ergebnisse (mit Konfidenzniveau)
- Wichtige Erkenntnisse
- Nächste Schritte
Warum: So bauen Sie institutionelles Wissen auf und vermeiden, dieselben Dinge erneut zu testen
Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten
Aus den Fehlern anderer zu lernen spart Zeit und Geld.
Fehler bei Landingpages
- Zu viele Handlungsaufforderungen – Fehler: Mehrere Buttons, Links und Aktionen konkurrieren um Aufmerksamkeit
Warum das schadet: Paradox der Wahl – mehr Optionen führen zu Entscheidungsblockaden
Lösung: Ein klarer primärer CTA. Navigation entfernen. Ausstiegspunkte begrenzen.
- Schwaches Nutzenversprechen – Fehler: Allgemeine, vage Überschriften wie „Willkommen“ oder „Beste Marketing-Leistungen“.
Warum das schadet: Besucher entscheiden in 5 Sekunden, ob die Seite relevant ist
Lösung: Konkrete, nutzenorientierte Überschrift, die die Veränderung klar benennt
- Zu viele Formularfelder – Fehler: Telefon, Unternehmensgröße, Budget usw. gleich zu Beginn abfragen
Warum das schadet: Jedes zusätzliche Feld senkt die Conversion-Rate um etwa 5–10 %
Lösung: Fragen Sie nur ab, was Sie sofort brauchen (oft nur die E-Mail-Adresse). Nutzen Sie progressives Profiling für mehr.
- Keine mobile Optimierung – Fehler: Die Landingpage funktioniert am Desktop gut, ist mobil aber kaputt
Warum das schadet: Über 50 % des Traffics sind mobil; schlechte mobile Nutzererfahrung = verlorene Conversions
Lösung: Auf echten Geräten testen. Responsive Vorlagen nutzen. Ladegeschwindigkeit prüfen.
- Schwacher oder fehlender Social Proof – Fehler: Keine Kundenstimmen oder allgemeine ohne Namen/Fotos
Warum das schadet: Besucher vertrauen Aussagen ohne Bestätigung durch Dritte nicht
Lösung: Echte Kundenstimmen mit Fotos, vollen Namen und konkreten Ergebnissen. Video-Kundenstimmen sind noch besser.
Fehler bei Websites
Kein klarer Weg zur Conversion – Fehler: Schönes Design, aber unklar, wie man Kunde wird
Warum das schadet: Verwirrte Besucher konvertieren nicht
Lösung: Klare CTAs auf jeder Seite. Machen Sie deutlich, wie der nächste Schritt aussieht.
Eine Startseite, die nicht erklärt, was Sie tun – Fehler: Ein cleverer Slogan, aber der Besucher versteht Ihr Angebot nicht
Warum das schadet: Eine Startseite wird im Schnitt nur 8 Sekunden besucht – Klarheit muss sofort da sein
Lösung: Eine klare Überschrift, die sagt, was Sie tun und für wen
Schlechte Navigationsstruktur – Fehler: Zu viele Menüpunkte, unklare Kategorien, vergrabene wichtige Seiten
Warum das schadet: Besucher finden nicht, was sie brauchen, und gehen frustriert
Lösung: Begrenzen Sie das Hauptmenü auf 5–7 Einträge. Nutzen Sie klare, handlungsorientierte Bezeichnungen. Testen Sie die Navigation mit echten Nutzern.
Kein Blog oder ein veralteter Blog – Fehler: Der letzte Beitrag ist 2 Jahre alt oder es gibt gar keinen Blog
Warum das schadet: Signalisiert ein inaktives Unternehmen. Verschenkt SEO-Chancen.
Lösung: Verpflichten Sie sich zu regelmäßigem Veröffentlichen (auch nur monatlich) oder verzichten Sie auf einen Blog. Qualität vor Quantität.
Nicht responsiv – Fehler: Die Website muss auf Smartphones gezoomt und gewischt werden
Warum das schadet: Google straft das im Ranking ab. Schreckliche Nutzererfahrung.
Lösung: Nutzen Sie ein responsives Framework oder einen modernen Builder. Testen Sie auf mehreren Geräten.
Langsame Ladezeiten – Fehler: Große Bilder, Hintergrundvideos, aufwendige Animationen
Warum das schadet: SEO-Abwertung, hohe Absprungrate, schlechte Nutzererfahrung
Lösung: Bilder optimieren, Inhalte per Lazy Loading laden, schnelles Hosting nutzen und Caching einrichten
Fehlende oder schwache Über-uns-Seite – Fehler: Allgemeines Unternehmensdeutsch, Stockfotos, keine Persönlichkeit
Kostenanalyse und ROI-Erwartungen
Wer die nötige Investition kennt, kann angemessen budgetieren und den Erfolg messen.
Kosten für Landingpages
Selbst umgesetzt:
- Tool-Abonnement: 0–90 $/Monat
- Carrd: 19 $/Jahr
- Leadpages: 37 $/Monat
- Unbounce: 90 $/Monat
- Stockfotos: 0–50 $ (viele kostenlose Optionen verfügbar)
- Ihre Zeit: 4–8 Stunden für die erste Seite
- Gesamt: 19–90 $/Monat + Ihre Zeit
Agentur/Freelancer:
- Einfache Landingpage: 500–1.500 $
- Individuelles Design mit Texterstellung: 1.500–5.000 $
- Hochwertig mit CRO-Strategie: 5.000–15.000 $ und mehr
- Zeitrahmen: 1–4 Wochen
- Laufende Optimierung: 500–2.000 $/Monat
Kosten für Websites
Selbst umgesetzt:
- Domain: 10–15 $/Jahr
- Hosting: 3–30 $/Monat
- Theme/Vorlage: 0–100 $ einmalig
- Plugins/Erweiterungen: 0–200 $/Jahr
- Ihre Zeit: 20–100 Stunden und mehr
- Gesamt im ersten Jahr: 150–600 $ + Ihre Zeit
Professionelle Entwicklung:
- Website auf Vorlagenbasis (5–10 Seiten): 2.000–10.000 $
- Website mit individuellem Design: 10.000–50.000 $
- Konzern-/komplexe Website: 50.000–250.000 $ und mehr
- Zeitrahmen: 1–6 Monate
- Wartung: 50–500 $/Monat
Rahmen für die ROI-Berechnung
Für Landingpages:
Beispielszenario:
- Werbeausgaben: 3.000 $/Monat
- Besucher der Landingpage: 1.500
- Conversion-Rate: 5 %
- Generierte Leads: 75
- Kosten pro Lead: 40 $
- Abschlussquote: 10 %
- Neukunden: 7,5 (ca. 8)
- Durchschnittlicher Kundenwert: 1.000 $
- Umsatz: 8.000 $
- ROI: 167 % ((8.000 $ − 3.000 $) / 3.000 $)
Auswirkung der Optimierung: Wenn Sie die Conversion-Rate von 5 % auf 8 % verbessern (60 % Verbesserung):
- Gleiche Werbeausgaben: 3.000 $
- Gleiche Besucherzahl: 1.500
- Neue Conversion-Rate: 8 %
- Generierte Leads: 120
- Kosten pro Lead: 25 $ (40 % weniger)
- Neukunden: 12
- Umsatz: 12.000 $
- Neuer ROI: 300 %
Zentrale Erkenntnis: Kleine Verbesserungen der Conversion-Rate haben enorme Auswirkungen auf den Umsatz.
Für Websites (SEO-orientiert):
Beispielszenario:
- Investition in die Website: 5.000 $
- Monatliche Inhalte/SEO: 1.000 $/Monat
- Zeit bis zu Ergebnissen: 6–12 Monate
- Organische Besucher nach 12 Monaten: 5.000/Monat
- Conversion-Rate: 2 %
- Generierte Leads: 100/Monat
- Abschlussquote: 5 %
- Neukunden: 5/Monat
- Durchschnittlicher Kundenwert: 2.000 $
- Monatsumsatz: 10.000 $
- Kosten im ersten Jahr: 5.000 $ + (1.000 $ × 12) = 17.000 $
- Umsatz im ersten Jahr (Monate 7–12): 60.000 $
- ROI im ersten Jahr: 253 %
- Laufend: Ab Jahr 2 werden weiter Leads generiert, bei nur noch Wartungskosten
Zentrale Erkenntnis: Website-SEO ist eine langfristige Investition mit Zinseszinseffekt.
Budgetempfehlungen nach Unternehmensgröße
Solo-Selbstständige/Startups (< 50.000 $ Umsatz):
- Landingpages: selbst umgesetzt mit Leadpages (37 $/Monat)
- Website: selbst umgesetzt mit Wix oder Squarespace (16–25 $/Monat)
- Monatliches Marketingbudget: 500–1.000 $
- Fokus: lernen, testen, schnell iterieren
Kleine Unternehmen (50.000–500.000 $ Umsatz):
- Landingpages: Unbounce mit gelegentlicher Freelancer-Hilfe (90 $/Monat + 500–1.500 $/Projekt)
- Website: professionelle Vorlagen-Website (3.000–8.000 $)
- Monatliches Marketingbudget: 2.000–5.000 $
- Fokus: professioneller Auftritt, systematisches Testen
Wachsende Unternehmen (500.000–5 Mio. $ Umsatz):
- Landingpages: Instapage oder Unbounce mit Agenturunterstützung (200 $/Monat + 2.000–5.000 $/Monat für Optimierung)
- Website: individuelles Design mit laufenden Inhalten (15.000–40.000 $ + 2.000–5.000 $/Monat)
- Monatliches Marketingbudget: 5.000–20.000 $
- Fokus: ausgefeilte Funnels, CRO-Programm, Content-Marketing
Konzerne (ab 5 Mio. $ Umsatz):
- Landingpages: Konzernplattform mit eigenem CRO-Team
- Website: individuelle Entwicklung mit laufender Optimierung
- Monatliches Marketingbudget: 20.000–100.000 $ und mehr
- Fokus: fortgeschrittene Personalisierung, kanalübergreifende Attribution, kontinuierliches Testen
Branchenspezifische Empfehlungen
Verschiedene Branchen haben unterschiedliche Anforderungen. Das funktioniert für gängige Unternehmenstypen am besten.
E-Commerce
Einsatzbereiche für Landingpages:
- Produkteinführungen
- Saisonale Aktionen (Black Friday, Weihnachtsangebote)
- Kampagnen mit Influencer-Kooperationen
- Rückgewinnung abgebrochener Warenkörbe
- Produktspezifische PPC-Kampagnen
Pflichtbestandteile der Website:
- Produktkatalog mit Suche und Filtern
- Warenkorb und sichere Kasse
- Produktbewertungen
- Empfehlungen ähnlicher Produkte
- Größentabellen und detaillierte Spezifikationen
- Rückgaberecht und Versandinformationen
Wichtige Kennzahlen:
- Durchschnittlicher Bestellwert (AOV)
- Warenkorbabbruchrate
- Conversion-Rate der Produktseiten
- Customer Lifetime Value (LTV)
Tools: Shopify-Entwicklung (Website) + Unbounce (Kampagnen-Landingpages)
B2B-SaaS
Einsatzbereiche für Landingpages:
- Anmeldungen für kostenlose Testphasen
- Kampagnen für Demo-Anfragen
- Webinar-Anmeldungen
- Downloads von E-Books/Whitepapern
- Produktspezifische Funktionen
- Branchenspezifische Lösungen
Pflichtbestandteile der Website:
- Klare Produkterklärung und Vorteile
- Preisseite (oder „Preise anfragen“)
- Fallstudien mit Kennzahlen
- Darstellung von Integrationen
- Informationen zu Sicherheit und Compliance
- Ressourcenbibliothek (Blog, Ratgeber, Vorlagen)
- Vergleichsseiten (gegenüber Wettbewerbern)
Wichtige Kennzahlen:
- Conversion-Rate von Testphase zu zahlendem Kunden
- Kosten pro Testanmeldung
- Product Qualified Leads (PQLs)
- Kundengewinnungskosten (CAC)
- Verhältnis LTV : CAC
Tools: WordPress oder Webflow (Website) + Unbounce (Landingpages) + HubSpot (CRM/Automatisierung)
Lokale Dienstleister
Einsatzbereiche für Landingpages:
- Google-Ads-Kampagnen nach Leistungsart
- Geografisch ausgerichtete Kampagnen
- Saisonale Service-Aktionen
- Rabatte für Erstkunden
- Notdienste
Pflichtbestandteile der Website:
- Karten des Einzugsgebiets
- Vorher-nachher-Fotogalerien
- Kundenstimmen aus der Region
- Klare Preise oder „Angebot anfordern“.
- Einfache Buchungs-/Kontaktformulare
- Prominente Telefonnummer
- Einheitliche NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon)
- Schema-Markup für lokales SEO
Wichtige Kennzahlen:
- Anzahl der Anrufe
- Kontaktformular-Absendungen
- Rankings im Einzugsgebiet
- Aufrufe des Google-Unternehmensprofils
Tools: WordPress oder Wix (Website) + Google-Unternehmensprofil + Fokus auf lokales SEO
Beratung/Coaching
Einsatzbereiche für Landingpages:
- Buchung kostenloser Kennenlerngespräche
- Downloads von Lead-Magneten (Analysen, Leitfäden)
- Webinar-Anmeldungen
- Einschreibung in Kurse oder Programme
- Veranstaltungsanmeldungen
Pflichtbestandteile der Website:
- Über-uns-Seite mit Qualifikationen und Geschichte
- Ergebnisorientierte Fallstudien
- Beschreibungen von Leistungen oder Programmen
- Kundenstimmen mit konkreten Ergebnissen
- Blog, der Expertise zeigt
- Vorträge und Medienerwähnungen
- Einfache Kalenderbuchung
Wichtige Kennzahlen:
- Buchungsrate für Beratungen
- Erscheinungsquote bei Beratungen
- Conversion-Rate von Beratung zu Kunde
- Einschreibequote für Programme
Tools: WordPress oder Squarespace (Website) + Leadpages (Landingpages) + Calendly (Terminplanung)
Freie Berufe (Recht, Buchhaltung, Medizin)
Einsatzbereiche für Landingpages:
- Leistungsspezifische Kampagnen
- Kostenlose Erstberatungen
- Herunterladbare Leitfäden
- Terminbuchungen
Pflichtbestandteile der Website:
- Vertrauenssignale (Qualifikationen, Zertifizierungen, Auszeichnungen)
- Teamvorstellungen mit Qualifikationen
- Leistungserklärungen in verständlicher Sprache
- FAQ-Bereiche
- Hinweise zu Datenschutz und Compliance
- Zugang zum Kundenportal
- Lehrreiche Ressourcen
Wichtige Kennzahlen:
- Kontaktformular-Absendungen
- Telefonanrufe
- Kosten für die Neukundengewinnung
- Kundenwert über die Laufzeit
Tools: WordPress mit professionellem Theme (Website) + Hosting mit Compliance-Fokus + sichere Formulare
Immobilien
Einsatzbereiche für Landingpages:
- Objektspezifische Kampagnen
- Anmeldungen für Besichtigungstage
- Angebote zur Immobilienbewertung
- Ratgeber für Käufer und Verkäufer
- Seiten für einzelne Stadtteile
Pflichtbestandteile der Website:
- Immobiliensuche mit Filtern
- Interaktive Karten
- Hochwertige Objektfotos und virtuelle Rundgänge
- Marktberichte und Statistiken
- Maklerprofil und Qualifikationen
- Kundenstimmen und frühere Verkäufe
- Finanzierungsrechner
Wichtige Kennzahlen:
- Anfragerate zu Objekten
- Besichtigungsanfragen
- Reaktionszeit bei Leads
- Conversion-Rate vom Lead zum Kunden
Tools: Immobilienspezifische Plattformen (IDX Broker) oder WordPress mit Immobilien-Plugins + Landingpages für Kampagnen
Rechtliche Vorgaben und Best Practices
Schützen Sie Ihr Unternehmen und schaffen Sie Vertrauen, indem Sie rechtliche Anforderungen und bewährte Vorgehensweisen beachten.
DSGVO-Konformität (unverzichtbar für Besucher aus Europa/Italien)
Zentrale Anforderungen:
- Cookie-Einwilligung: Vor dem Setzen nicht notwendiger Cookies muss eine ausdrückliche Einwilligung eingeholt werden.
Umsetzung:
- Cookie-Banner beim Laden der Seite
- Klare Erklärung der Cookie-Arten
- Möglichkeit zum Akzeptieren/Ablehnen/Anpassen
- Entscheidung speichern (nicht wiederholt nachfragen)
Tools: Cookiebot, OneTrust, Cookie Notice (WordPress-Plugin)
- Datenschutzerklärung: Erforderlich, sobald personenbezogene Daten erhoben werden.
Muss enthalten:
- Welche Daten Sie erheben
- Warum Sie sie erheben
- Wie lange Sie sie speichern
- Wer Zugriff darauf hat (Dritte)
- Rechte der Nutzer (Auskunft, Löschung, Übertragbarkeit)
- Kontaktdaten für Datenanfragen
- Transparente Datenerhebung: Formulare müssen klar angeben, wofür die Daten verwendet werden.
Bewährte Vorgehensweisen:
- Checkbox für die Zustimmung zur Datenschutzerklärung (standardmäßig nicht angehakt)
- Link zur Datenschutzerklärung in der Nähe des Formulars
- Klarer Hinweis: „Wir senden Ihnen Marketing-E-Mails. Abmeldung jederzeit möglich.“
- Recht auf Auskunft und Löschung: Nutzer können ihre Daten anfordern oder deren Löschung verlangen.
Umsetzung:
- Prozess zur Bearbeitung von Anfragen
- Antwort innerhalb von 30 Tagen
- Identität prüfen, bevor Daten herausgegeben werden
Weitere rechtliche Aspekte
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind für jedes Unternehmen empfehlenswert und im E-Commerce erforderlich.
Sollten abdecken:
- Zulässige Nutzung
- Rechte an geistigem Eigentum
- Haftungsbeschränkung
- Erstattungs-/Rückgaberegelung (falls zutreffend)
- Streitbeilegung
Einhaltung der Vorgaben im E-Mail-Marketing
- CAN-SPAM (USA) und DSGVO-Anforderungen
- Klarer Abmeldelink in jeder E-Mail
- Korrekte Absenderangaben
- Keine irreführenden Betreffzeilen
- Abmeldungen innerhalb von 10 Tagen umsetzen
Barrierefreiheit (WCAG-Richtlinien) Nicht immer rechtlich vorgeschrieben, verbessert aber die Nutzererfahrung für alle.
Einfache Checkliste zur Barrierefreiheit:
- Alt-Texte für alle Bilder
- Korrekte Überschriftenhierarchie (H1, H2, H3)
- Ausreichender Farbkontrast
- Unterstützung der Tastaturnavigation
- Formularbeschriftungen eindeutig den Feldern zugeordnet
- Keine blinkenden Inhalte, die epileptische Anfälle auslösen könnten
Kundenstimmen und Aussagen
- Müssen echt und überprüfbar sein
- Keine falschen oder irreführenden Aussagen
- Einkommens-/Ergebnisversprechen sollten Hinweise enthalten
- Schriftliche Erlaubnis zur Nutzung von Kundenstimmen einholen
Datensicherheit
- SSL-Zertifikat (HTTPS) auf allen Seiten nutzen
- Formularübermittlungen absichern
- Gespeicherte sensible Daten verschlüsseln
- Regelmäßige Sicherheitsupdates
- Daten regelmäßig sichern
- PCI-Konformität bei der Kreditkartenabwicklung
Best Practices für Vertrauen
- Transparente Kontaktdaten
- Echte Geschäftsadresse
- Funktionierende Telefonnummer
- Erreichbare E-Mail-Adresse
- Angaben zur Unternehmensregistrierung
- Klare Preise
- Keine versteckten Gebühren
- Transparente Bedingungen
- Geld-zurück-Garantie, falls angeboten
- Professionelles Design
- Keine defekten Links oder Bilder
- Mobilfreundlich
- Schnell ladend
- Fehlerfreie Texte
- Sicherheitssignale
- SSL-Zertifikat (Schloss-Symbol)
- Sicherheitssiegel
- Informationen zur Zahlungssicherheit
- Link zur Datenschutzerklärung im Footer
FAQ
Nein. Landingpages sind kampagnenorientiert und auf Conversions ausgelegt. Für Markenpräsenz, SEO und ausführliche Informationen brauchen Sie weiterhin eine Website. Die beste Strategie: beides nutzen.
Durchschnitt: 2,35 %. Beste 10 %: 11,45 % und mehr. B2B: 4–8 %, B2C: 2–4 %. Die Ergebnisse hängen von Traffic-Qualität, Angebot und Optimierung ab.
Ja, wenn sie auf eine Handlung ausgerichtet ist. Einseitige Websites sind bei SEO und inhaltlicher Tiefe schwächer und eignen sich am besten für einfache oder temporäre Kampagnen.
Es ist schwieriger. Landingpages sind am besten für bezahlten Traffic geeignet. Für SEO nutzen Sie eine mehrseitige Website, die mehrere Themen und Keywords abdeckt.
Eine pro Angebot, Zielgruppe oder Kampagne. Unternehmen haben oft 5–20 und mehr Seiten, jede mit einem einzigen Ziel.
Einen Landingpage-Builder (Leadpages, Unbounce), eine E-Mail-Plattform (Mailchimp) und Analytics (Google Analytics). Optional: Heatmaps, A/B-Tests, CRM.
Selbst umgesetzt: 0–90 $/Monat + 4–8 Stunden. Freelancer: 500–2.500 $. Agentur: 2.000–10.000 $ und mehr. Laufende Optimierung: 500–3.000 $/Monat.






